Wann kann man mit einer Prothese die Zahnimplantate belasten?

Am Anfang ist jeder verlorene Zahn ein großer Fortschritt, später geht mit jedem Zahn ein Stück Lebensqualität verloren! Ein Implantat aus körperverträglichem Reintitan übernimmt die Funktion der Zahnwurzel – Prothesenproblem – endgültig gegessen, denn diese Zähne stehen auf eigenen Beinen! Früher musste man bei Zahnimplantaten mit monatelangen Einheilungszeiten rechnen. Aber das hat sich in den letzten Jahren sehr verändert. Unmittelbar nach der Operation werden die Implantate mit einem Zahnersatz versorgt und den vollen Kaukräften ausgesetzt. Man spricht hier von einer Sofortbelastung. Wie wirds gemacht? Mit einer kleinen Stanze wird ein schmales Loch in die Schleimhaut gestanzt, das ist so eng wie der Durchmesser des Implantats, der Schmerz nach der Operation ist geringer als nach dem Ziehen eines Zahnes. Sofort nach dem Setzten der Implantate wird die Prothese angepasst. Endlich wieder schmecken, herzhaft abbeißen und kauen können, das ist mit Implantat getragenen Prothesen möglich, gaumenfrei, druckstellenfrei und sitzfest.

Sofortbelastung für wen?

Die Implantation ist so minimal belastend, sodass man sagen kann: Wer zu Fuß in die Ordination gehen kann und Prothesenträger ist, ist für diese minimal invasive Operation auch mit großer Wahrscheinlichkeit geeignet! Trotz des kleinen Eingriffes sollte nicht vergessen werden, dass diese neuen Techniken nur dann zum gewünschten Erfolg führen, wenn die Bedingungen gut sind. Was versteht man unter guten Bedingungen? Es dürfen keine Entzündungen vorliegen, der Knochen muss ausreichend sein, zudem muss das Implantat eine gewisse Stabilität beim Eindrehen im Knochen erreichen (Primärstabilität).

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